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GESCHICHTE

Geschichte

DIE FIRMENCHRONIK VON 1827 BIS HEUTE

Am 14. März 1827 gründeten die Herren Johann Gottlob Fenthol und August Ferdinand Sandtmann in Leipzig ein Kommmissions- und Speditionsgeschäft – der Grundstein der mittlerweile über 175-jährigen Firmengeschichte von Fenthols.

Heute gehört Fenthols, unter der Geschäftsführung von Carsten Ehrig, zu den wenigen übriggebliebenen Urgesteinen der deutschen Speditionslandschaft und ist stolz stets einen Weg zwischen dem traditionellen Speditionsgewerbe und dem modernen Logistikbetrieb gefunden zu haben.

Die Meilensteine der Fenthols-Chronik:
Am Anfang bildete die Abwicklung und Durchführung von Rauchwarentransporten zu Messeplätzen das Kerngeschäft. Als Transportmittel wurden damals, für die oft tagelangen Reisen, mehrspännige Pferdefuhrwerke genutzt.

1878:
Start erster regelmäßiger Verkehre zwischen Leipzig und Aachen, bzw. Belgien. Spezialisierung auf die Bestückung der Leipziger Borstenmesse mit Warenimporten aus Russland.

1880:
Fenthols erkennt die zunehmende Bedeutung des Speditionsgewerbes und gehört zu den Gründungsmitgliedern der ersten Spediteurvereinigung Deutschlands, dem Vorläufer des heutigen Bundesverbandes Spedition & Logistik in Bonn.

1921:
Nach Ende des Ersten Weltkrieges erstellt Fenthols in Leipzig, Wittenberger Str. 9, ein 5.500 m² großes Lagerhaus mit Gleisanschluss auf eigenem Grund und Boden. Fenthols wächst zu einem der größten deutschen Speditionsunternehmen heran.

1925:
Der Außenhandel, auch nach Übersee, nimmt zu. Fenthols gründet in Hamburg, dem „Tor zur Welt“, eine weitere Filiale.

1939:
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs werden sämtliche Fahrzeuge des Unternehmens für den Kriegseinsatz konfisziert und ein Teil der Angestellten zum Wehrdienst eingezogen.

1945:
Nach Kriegsende beginnt August Ehrig, ehemals Transportunternehmer für Fenthols, in der Niederlassung Hamburg mit dem Neuaufbau. Seit dieser Zeit befindet sich hier die Unternehmenszentrale.
Nach seinem frühen Tod übernimmt sein Sohn Peter Ehrig 1955 die Geschäfte. In dieser Zeit erfolgt der kontinuierliche Aufbau des eigenen Niederlassungsnetzes in der alten Bundesrepublik.

1990:
Die Geschäftsleitung versteht die deutsche Wiedervereinigung zugleich als Chance und Verpflichtung an den Geburtsort zurückzukehren. Schnell sind die Eigentumsverhältnisse des 1953 enteigneten Besitzes in der Wittenberger Str. 9 in Leipzig geklärt, und Fenthols kehrt zurück zu seinen Wurzeln. Trotz Steuerung der Hauptaktivitäten im neuen Logistik-Center in Leipzig-Radefeld, wird bis heute ein Teil der Lagerabwicklungen in dem wieder errichteten Lagerhaus in der Wittenberger Str. 9 vorgenommen.

1998:
Fenthols schließt sich dem Logistikkonzern Wincanton Trans European (Deutschland) GmbH an. Heute nutzt Fenthols das bestehende nationale und internationale Netzwerk der Gruppe und reagiert so optimal auf die fortschreitende Globalisierung und die hohen Anforderungen der dynamischen Märkte.

2002:
Die Geschäftsleitung wird an Carsten Ehrig übergeben und Peter Ehrig scheidet aus dem Unternehmen aus.

2011:
Fenthols schließt sich der Raben Group an. Die Raben Group übernimmt das deutsche Straßennetzwerk von Wincanton sowie Geschäftsaktivitäten von Wincanton in der Tschechischen Republik, Ungarn, Polen und der Slowakei.